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Bidirektionales Laden in Zürich und Winterthur 2026: V2H und V2G mit Sigenergy SigenStor für Mehrfamilienhäuser und ZEV

  • Autorenbild: Runer Solar
    Runer Solar
  • vor 10 Stunden
  • 5 Min. Lesezeit

Wie das Elektroauto im Zürcher ZEV zur Speicherreserve wird – Stand 2026



Einleitung

In Zürich, Winterthur und im Limmattal verdichten sich zwei Entwicklungen: Die Zahl der Elektrofahrzeuge wächst, und der Anteil an Mehrfamilienhäusern mit eigener Photovoltaikanlage steigt. Gleichzeitig wurde die rechtliche Grundlage für bidirektionales Laden in der Schweiz per 1. Januar 2026 deutlich verbessert. Damit rückt eine Frage in den Vordergrund: Wann lohnt es sich, das E-Auto nicht mehr nur zu laden, sondern aktiv als Stromspeicher für das Haus oder das Netz zu nutzen?

Für Hauseigentümer im Kanton Zürich und in den Agglomerationen rund um Zürich, Uster, Wetzikon, Dietikon oder Bülach entstehen damit neue Möglichkeiten. Eine moderne PV-Anlage, ein DC-gekoppelter Hausspeicher und eine bidirektionale Wallbox können in einem einzigen, sauber dimensionierten System zusammenwirken. Sigenergy hat dafür mit dem SigenStor eine Lösung am Markt, die in Zürich, Winterthur und im Aargau zunehmend zum Einsatz kommt.

Der vorliegende Beitrag ordnet die Technik, die Schweizer Regulierung 2026 und die Wirtschaftlichkeit – mit Fokus auf Mehrfamilienhäuser, ZEV-Gemeinschaften und Hauseigentümer im Kanton Zürich – nüchtern und nachvollziehbar ein.

Was V2H und V2G konkret bedeuten

Bidirektionales Laden beschreibt zwei Anwendungen. Bei Vehicle-to-Home (V2H) speist das E-Auto Strom in das eigene Hausnetz zurück und versorgt etwa eine Wärmepumpe, eine Liegenschaft mit ZEV oder einen Gewerbebetrieb am Abend. Bei Vehicle-to-Grid (V2G) wird der Strom darüber hinaus in das öffentliche Netz eingespeist und kann marktorientiert vergütet werden.

Voraussetzung sind drei kompatible Komponenten: ein Fahrzeug, das bidirektionales Laden unterstützt, eine DC-fähige Ladestation mit V2X-Funktion sowie ein Energie- und Lastmanagement, das Speicher, PV und Wallbox koordiniert. Insbesondere die DC-seitige Ankopplung an einen Hybridwechselrichter erhöht den Wirkungsgrad und reduziert Verluste über mehrere Umwandlungsstufen.

Regulatorischer Stand in der Schweiz 2026

Per 1. Januar 2026 ist die revidierte Stromversorgungsverordnung in Kraft getreten. Das Netznutzungsentgelt für jenen Strom, der über V2G ins Netz zurückgespeist wird, wird neu zurückerstattet. Damit fällt eine zentrale wirtschaftliche Bremse: V2G wird beim Stromtransit nicht doppelt belastet.

Ebenfalls relevant ist die Harmonisierung der Rückliefertarife. Diese richten sich seit 2026 nach dem vierteljährlich gemittelten Referenz-Marktpreis. Für das erste Quartal 2026 liegt dieser bei rund 10,27 Rappen pro Kilowattstunde. Für Anlagen bis 30 Kilowatt-Peak garantiert das Energiegesetz eine Minimalvergütung von 6 Rappen pro Kilowattstunde.

Auf Stufe Verbrauchsgemeinschaften gilt: Seit dem 1. Januar 2026 ergänzen lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) das bisherige ZEV-Modell. In Zürich, Winterthur und im Limmattal lassen sich damit auch über die Liegenschaftsgrenze hinweg Strompools bilden, was den Eigenverbrauch in dichten Wohnquartieren weiter erhöht. EKZ erhebt 2026 zudem eine Messgebühr je Messpunkt – ein Detail, das in jede Wirtschaftlichkeitsrechnung gehört.

Sigenergy SigenStor: das All-in-One-System für Zürich und Winterthur

Das modulare SigenStor-System vereint Hybridwechselrichter, Batteriespeicher, bidirektionale DC-Schnellladestation und Notstromfunktion in einem Gerät. Für Hauseigentümer in der Stadt Zürich, in Winterthur, am Zürichsee, im Limmattal, Glattal und im Zürcher Oberland ergeben sich daraus klare Vorteile:

  • Hoher Wirkungsgrad über 98 % dank DC-Kopplung

  • V2H und V2G ohne Zusatzgerät bereits eingebaut

  • Notstrom ohne separates Backup-Modul

  • DC-Schnellladung bis 25 kW direkt aus PV oder Speicher

  • Cloud-EMS mit dynamischen Tarifen für ewz, EKZ und weitere Versorger

  • Modulare Erweiterung von Speicher und Ladeleistung

  • 10 Jahre Garantie auf Speicher und Wechselrichter

Gerade in dicht bebauten Quartieren wie Zürich Wiedikon, Zürich Schwamendingen, Winterthur Töss oder Uster Nord bleibt der Platzbedarf gering, weil mehrere Funktionen in einem Gehäuse gebündelt sind. Helion plant zudem ab Januar 2026 ein marktfähiges bidirektionales Ladeangebot in der Schweiz – ein Signal, dass die Technologie definitiv im Massenmarkt angekommen ist.

Mehrfamilienhäuser und ZEV in Zürich: der grösste Hebel

Der Kanton Zürich hat einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Mehrfamilienhäusern und Mieterhaushalten. ZEV-Gemeinschaften und – ab 2026 – LEG-Strukturen werden damit zum entscheidenden Hebel, um Solarstrom lokal zu nutzen, statt ihn zu rund 10 Rappen pro Kilowattstunde ins Netz zurückzuspeisen.

Mit einem SigenStor-System pro Liegenschaft lassen sich PV-Erzeugung, stationärer Speicher und bidirektionales Laden der Bewohnerfahrzeuge in einem gemeinsamen Energiekonzept führen. Tagsüber lädt das System Speicher und Fahrzeuge mit Solarstrom, abends versorgt der Speicher die Liegenschaft, und das E-Auto kann zusätzlich Lastspitzen abfangen. So lässt sich die Eigenverbrauchsquote in einem typischen Zürcher Mehrfamilienhaus mit moderner PV-Auslegung auf 75 bis 90 Prozent steigern.

Wirtschaftlich ist das in zwei Richtungen relevant. Erstens bleibt mehr selbst produzierter Strom in der Gemeinschaft. Zweitens werden hohe Hochtarif-Bezüge im Winter durch geschickte Lade- und Entladestrategien reduziert. ewz hält für Privatkunden in der Stadt Zürich weiterhin ein Hoch- und Niedertarif-Modell, während EKZ ab 2026 auf quartalsweise wechselnde Einheitstarife und einen dynamischen Wahltarif setzt. Ein cloudbasiertes EMS wie jenes von Sigenergy spielt diese Tarifmodelle gezielt aus.

Was bringt es konkret? Wirtschaftlichkeit in Zürich und im Aargau

Eine seriöse Wirtschaftlichkeitsrechnung berücksichtigt drei Quellen: vermiedener Strombezug, Rückliefervergütung und – mit Einschränkung – V2G-Markterlöse. Da der Rückliefertarif 2026 bei rund 10 Rappen liegt, der Bezugspreis je nach EVU jedoch zwischen 25 und 35 Rappen pro Kilowattstunde, ist jede selbst verbrauchte Kilowattstunde deutlich attraktiver als jede eingespeiste.

Ein typisches Setup für ein Einfamilienhaus im Zürcher Oberland mit 12 kWp Photovoltaik, 10 kWh stationärem SigenStor-Speicher und bidirektionaler DC-Ladestation verschiebt 30 bis 50 Prozent des Bezugs in den Eigenverbrauch. Bei einem Mehrfamilienhaus in Zürich Altstetten oder Winterthur Veltheim mit 25 bis 40 kWp und ZEV vervielfacht sich der Effekt durch das gemeinsame Lastprofil mehrerer Haushalte.

Bei den Speicherkosten zeigt sich, wie stark die Marktpreise auseinandergehen. Während ein 5 kW Batteriespeicher in der Schweiz im Marktdurchschnitt für CHF 5'500 bis 8'500 gehandelt wird, bietet Runer Solar einen 5 kW Batteriespeicher ab CHF 2'500 schlüsselfertig installiert an. Das verkürzt die Amortisation deutlich – und macht den Schritt zu bidirektionalem Laden mit SigenStor für viele Haushalte im Aargau und Kanton Zürich überhaupt erst wirtschaftlich.

Fazit

2026 ist das Jahr, in dem bidirektionales Laden in der Schweiz vom Pilotstatus in die breite Anwendung übergeht. Die regulatorischen Hürden sind tiefer, die Hardware ist verfügbar, und die wirtschaftlichen Anreize liegen klar im Eigenverbrauch – nicht in der Rücklieferung.

Für Hauseigentümer in Zürich, Winterthur, im Limmattal, Glattal und im Zürcher Oberland ist die Kombination aus PV, stationärem Speicher, ZEV oder LEG und bidirektionalem Laden eine der konsequentesten Antworten auf steigende Komplexität von Tarifen, Rückliefermodellen und Netzentgelten. Wer eine PV-Anlage oder eine Wallbox neu plant, sollte heute mit Blick auf V2H und V2G dimensionieren – nicht erst nach der nächsten Heizperiode.

Runer Solar ist Sigenergy-Partner und offeriert Ihnen gerne ein massgeschneidertes SigenStor-System mit bidirektionalem Laden im Aargau und Kanton Zürich. Von der Dimensionierung über die ZEV-Integration bis zur Inbetriebnahme – aus einer Hand und mit transparenten Preisen.

Quellen

  • Bundesamt für Energie BFE, energeiaplus: Vehicle-to-Grid (V2G) – Ist bidirektionales Laden in der Schweiz erlaubt? (2025)

  • Revidierte Stromversorgungsverordnung StromVV, in Kraft seit 1. Januar 2026

  • EKZ Medienmitteilung: Günstigere EKZ-Stromtarife im 2026 und Rückliefertarife

  • ewz: Tarifübersicht Privatkunden 2026 und ZEV-Modelle

  • Swissolar: ZEV und Eigenverbrauch

  • Sigenergy: Produktdatenblätter SigenStor und EV DC Charging Module

Stand: Mai 2026

 
 
 

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Kommentare


Bernadette von Felten

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